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Schattenwelten

Es gibt diese einen,
bestimmten Tage,
nichts gelingt,
man lässt alles fallen,
ist genervt, müde, hat keine Lust und überhaupt,
nichts scheint gut zu sein.

Wie oft werden die heutigen Realisten als die grössten Pessimisten überhaupt dargestellt?
Es hat nichts damit zu tun, dass es nichts Gutes gibt in dieser Welt, auch nicht daran, dass alle schlecht sein sollten, nein, doch sehen wir die Schatten in den lachenden Gesichtern.
Diese andere Welt verborgen, vor den rosa Brillenträgern dieser Zeit.
Die Gelehrten lügen auch mit ihren Augen, obwohl ihre Seele doch darin sichtbar sein sollte?

Aufrichtig gute Taten, werden nicht vollbracht ohne die Erwartung einer Gegenleistung, irgendwer will immer etwas Bestimmtes.
Nicht jeder sehnt sich nach demselben, doch wollen sie alle irgendwas, sei es um einen zu verletzen, auszunutzen oder ähnliches.

Wie viele dieser Bekanntschaften gemacht werden, bezieht sich auch darauf in welchen Kreisen man sich zu vergnügen pflegt.

Einst wurde ein kleiner Sonnenschein geboren, stets lächelnd, das Gute in jedem sehend, die Hoffnung immer im kleinen Herzen tragend.
Sein Himmel wurde düster, die Leichen vermehrten sich, Beerdigungen ein fast täglich Brot, leidende, aufgelöste Menschen um ihn herum.

Wenn zerbricht, was einst so kostbar war,
wenn der Glaube erschüttert wird, durch ihre echten Gesichter,
wenn Worte schlimmer sind, als die Gewalt die einem angetan wird,
wenn die Taten anderer, dich ins Unglück stossen.
Der Schmerz lässt wachsen, was klein und schwach war, er lässt Kälte lebend werden.

Vorgezogen wird des öfteren die Einsamkeit, da lieber verbracht wird die Zeit allein, als mit Persönlichkeiten von falscher Natur.

Er überstand all dies, mit Müh und Not, ohne eine Gewissheit wie lange er ertragen kann diese Schmach.
Doch meinte er`s gut mit ihm und ihr, sobald er nicht gab was befriedigt deren Bedürfnisse.

So wurde er verstossen, entwürdigt, angelogen, betrogen, geschlagen, sie zogen über ihn her, verbreiteten Lügen, taten ihm schlechtes, verletzten absichtlich, missbrauchten ihr wissen um ihn zu zerstören.
Welch Wunder, die Tortur der Menschheit knapp überlebt, der Puls schwach, aber vorhanden, der Körper müde, doch der Geist wach.

Er sah sie am Steg stehen, bedachte sie mit seinen bewundernden Blicken für die langen Haare, den zarten Geist, die leuchtend grünen Augen die blitzen wie Smaragde, sie ist ihm fremd, doch will er nichts als in ihrer Nähe zu sein.
Sie zurückgezogen in sich selbst, lässt niemanden wissen was ihr geschah.
Eine Beziehung so zerbrechlich, wie ein Haus aus Glas, sie kennen sich nicht, doch liebt er sie.
Als er zu wagen sich traut, sich mit einem Schritt ihrem Antlitz zu nähern, springt sie in den Abgrund des eisig Wassers, des schwarzen Sees.


by Élaine Zöé
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